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Gesellschaft für Fantastikforschung
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Willkommen bei der Gesellschaft für Fantastikforschung e.V. (GFF)

The World Hobbit Research Project

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Auf den Spuren einer weltweiten Faszination

The World Hobbit Research Project

Das größte internationale Forschungsprojekt seiner Art startet am 10. Dezember und bittet um rege Beteiligung an der Online-Umfrage.

Am 10. Dezember 2014 startet überall auf der Welt der dritte Teil der Hobbit-Trilogie in den Kinos. Er bildet den Abschluss der von Regisseur Peter Jackson vor mehr als 15 Jahren begonnen cineastischen Reise in die faszinierende Welt von J.R.R. Tolkiens Mittelerde. Die Verfilmung des Herrn der Ringe gilt als erfolgreichste Filmtrilogie der Welt und ist mit 17 Oscars ausgezeichnet worden. Und auch die ersten beiden Teile des Hobbit konnten alle Einspielerwartungen mehr als erfüllen und diverse Oskar-Nominierungen verzeichnen. Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere soll nun ein fulminanter Abschluss für Jacksons Meisterwerk werden und verspricht wiederum alle Rekorde zu brechen.

Der weltweite Erfolg der Filme wirft für die Medienforschung viele Fragen auf: Was fasziniert die Menschen in aller Welt an diesen Geschichten und an der Art, wie sie verfilmt wurden? Wie unterscheiden sich verschiedene Gruppen darin, wie sie die Filme wahrnehmen und was sie an ihnen faszinierend, bewegend oder auch enttäuschend finden? Und welche Unterschiede zeigen sich zwischen den verschiedenen Ländern?

Diese Fragen werden derzeit im weltweit größten Forschungsprojekt zur Medienrezeption, dem World Hobbit Research Project, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 46 Ländern untersucht; in Deutschland sind das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und das Institut für Medien und Kommunikation an der Universität Hamburg an diesem einzigartigen Forschungsvorhaben beteiligt. Das Hobbit-Projekt ist dabei vollständig unabhängig von den Unternehmen, die an der Produktion, dem Vertrieb und der Vermarktung der Filme beteiligt sind, und erhält von diesen auch keine finanzielle Förderung.

Kern des Vorhabens ist eine weltweite Online-Befragung, die ab Mitte Dezember 2014 unter www.worldhobbitproject.org läuft und von den Zuschauerinnen und Zuschauern des Hobbit Angaben dazu erbittet, wie sie den Film wahrgenommen und erlebt haben. Die Befragung ist offen und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Raum, ihre persönliche Hobbit-Erfahrung mitzuteilen. Um eine hohe Aussagekraft der Ergebnisse zu erreichen, sollen Menschen aus möglichst vielen  unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen erreicht werden. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 20 Minuten. Die Befragung ist vollständig anonym, und die Daten werden nach den strengen Regeln des Datenschutzes, die für universitäre Forschung gelten, vertraulich behandelt. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sollen, entsprechend einer Kultur der wissenschaftlichen Transparenz, direkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie werden auf der Webseite des Projektes nach entsprechender Auswertung einzusehen sein.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Uwe Hasebrink ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Dr. (des.) Lars Schmeink ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

 

 

GFF Jahrestagung 2015 in Tübingen

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Vom Suchen, Verstehen und Teilen... Wissen in der Fantastik

Seeking, Seizing, Sharing... Knowledge and the Fantastic

Sechste Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung e.V.
Eberhard Karls Universität Tübingen

24.–27. September 2015

Wissen stellt in der Fantastik seit jeher einen elementaren Bestandteil von Geschichten dar: Charaktere streben nach spezifischem Wissenserwerb – sei es in Form konkreter Informationen, metaphysischer Horizonterweiterung oder schlicht besonderer Fähigkeiten – und leben in hoch technologisierten, futuristischen oder fremden, anachronistischen Welten, die wiederum lediglich dem wissenden und eingeweihten Leser bzw. Zuschauer unmittelbar bekannt erscheinen. Dabei stellen fantastische Geschichten auch den erfahrensten Zuschauer vor die Aufgabe, sich Welten, die sich zunächst fundamental von der eigenen unterscheiden, zu erschließen, also Wissen in Bezug auf diese zu erwerben.

Vom Suchen, Verstehen und Teilen... die sechste Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung möchte sich aus interdisziplinärer Perspektive der vielfältigen Funktion und Bedeutung des Wissens in der Fantastik widmen.
 Ob geheim, spezifisch oder allgemein, lassen sich zentrale Motive des Wissens und der Wissensinhalte bestimmen? Worin bestehen Formen und Strukturen des Wissens – nach welchen Regeln wird es definiert, organisiert und kommuniziert? Welchen Stellenwert schließlich hat Wissen als Kapital, als Machtgrundlage, als Konfliktursache?

Gerade in Zusammenhang mit seriellen Formaten der Fantastik erscheint der Vorgang des Wissenserwerbs elementar – und lohnenswert, bieten doch die Geschichten auf charakteristische Weise dem Wissenden eine tiefergehende Erfahrung, die gerade in Zeiten sozialer Medien über den Prozess singulären Rezipierens einzelner Werke hinausgeht. Forschung zu Fandoms etwa verdeutlicht nicht zuletzt die Relevanz geteilten Wissens und kennzeichnet somit den sozialen bzw. soziokulturellen Charakter des Wissens und seiner Bedeutung als Basis spezifischer Wert- und Normsysteme.

Zudem bieten fantastische Geschichten dem Rezipienten oft erst über mythologische, technologische oder philosophische Motive Hinweise, die nicht allein dem medialen sondern dem allgemein kulturellen Vorwissen entspringen. Umgekehrt wiederum dient das fantastische Genre der Wissensverbreitung, die über das Werk hinausgeht, und in seiner indirekt-direkten Charakteristik Einstellungen, Meinungen – und nicht zuletzt – Bildung zu vermitteln vermag. Hier schließen letztlich Fragen nach den Zusammenhängen von Wissen, Gedächtnis und Erinnerung an – etwa lernpsychologische und pädagogische Fragen des Wissenserwerbs, ebenso wie soziale Aspekte der Partizipation und des Zugangs zu Wissen.

Nicht zuletzt soll außerdem der Blick auf das Verhältnis von Wissen und Wissenschaft gerichtet werden und sich anschließenden Meta-Diskursen um die (Fantastik-)Forschung widmen.

Ziel dieser Tagung ist es explizit, die vielfältige Funktion und Bedeutung des Wissens in der Fantastik aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Angesprochen sind Forscher aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Richtungen, ob Philosophie, Literatur-, und Medienwissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Kultur- und Sozialwissenschaften oder Kognitions- und Neurowissenschaften.

Wie inzwischen üblich wird es darüberhinaus einen Open Track geben, für solche Vorträge, die nicht direkt mit dem Thema der Konferenz in Verbindung stehen, um dennoch möglichst vielen aktuellen Beiträgen zur Fantastikforschung Raum zu gewähren. Wir begrüßen deshalb explizit auch Vorträge zu anderen Aspekten des Fantastischen.

Interessierte senden bitte ein Abstract für einen 20-minütigen Vortrag in deutscher oder englischer Sprache von max. 350 Wörtern, inklusive Kontaktdaten und kurzer biographischer Information, per Email bis zum 31. Dezember 2014 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Tagungsorganisation
Dr. des. Meike Uhrig 
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Institut für Medienwissenschaft, Eberhard Karls Universität Tübingen
Wilhelmstraße 50

D-72074 Tübingen

Kontakt GFF:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Tagungsvorträge online

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Liebe Teilnehmer der "Writing Worlds"-Tagung,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass ein Teil der Tagungsvorträge mittlerweile auf Komparatistik online veröffentlicht ist:

http://www.komparatistik-online.de/jahrgaenge/2013

Ein Tagungsband mit weiteren Beiträgen wird vorauussichtlich im Herbst bei Winter (Heidelberg) erscheinen.

Herzliche Grüße aus Wetzlar,

Klaudia Seibel

   

Programm der 5. Jahrestagung

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Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt Neuigkeiten

zur 5. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung

am Institut für Anglistik und Amerikanistik
an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

http://gff2014.aau.at

Nach eifriger Arbeit können wir ihnen nun vorab das Programm sowie die Einteilung der Panels präsentieren. Für eine bessere Übersicht haben wir den Plan farblich gekennzeichnet sowie die Panels durchnummeriert. Zur Zeit sind an allen vier Tagen Vorträge geplant.

Ebenso haben wir 3 Keynotes sowie 2 Lesungen eingeplant, genauere Einzelheiten folgen in Kürze!

Der  offizielle Beginn der Veranstaltung ist Donnerstag, 11.09.2014 um 14:00 Uhr mit der Begrüßung und das Ende der Veranstaltung ist Sonntag, 14.09.2014 um 12:00 Uhr. An allen Veranstaltungstagen haben wir für Sie ein Büro eingerichtet wo unser Team für Ihre Fragen zur Verfügung stehen. Die Öffnungszeiten finden Sie ebenfals im Programmablauf.

Am Donnerstag ist jeder herzlich eingeladen um 20:00 Uhr das Conference Warming zu besuchen wo bei einem kostenfreien Buffet auf die Konferenz eingestimmt wird. Für die Mitglieder der GFF ist am Freitag, 12.09.2014 eine Mitgliederversammlung eingeplant.

Zudem sind täglich Pausen sowie Kaffeepausen eingeplant, wobei in den Kaffeepausen die Getränke bereitgestellt werden. In den herkömmlichen Pausen sowie in den Mittagspausen/Lunch breaks können sie selbstständig Ihre Zeit einteilen und das reichhaltige und günstige Speisenangebot rund um die Universität nutzen.

Was die Einteilung der Panels betifft haben wir versucht alle bisherigen Anfragen zu berücksichtigen. Falls Sie noch Änderungswünsche hinsichtlich des Titels Ihres Vortags haben bitten wir Sie uns kurz mit Ihrem Namen und Ihrem bisherigen sowie neuen Titel zu kontaktieren.

Bitte beachten Sie dass es noch zu Änderungen kommen kann, wir werden Sie natürlich am laufenden halten!

Beste Grüße,
Ihr GFF Team

 

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CfP Portal to the Fantastic

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Liebe Fantasten,

das von der Universität Salzburg bereitgestellte PORTAL TO THE FANTASTIC, das die Gesellschaft für Fantastikforschung als Partnerinstitution fördert, hat eine neue Willkommensseite ins Netz gestellt, auf der auch unsere gemeinsame Kooperation benannt ist.

Wir möchten daher hier noch mal deutlich auf das PORTAL als Veröffentlichungsform hinweisen und alle Mitglieder / Interessierte aufrufen, lexikalische Beiträge zu Werken der Fantastik zu verfassen und bei den Kollegen einzureichen. Achten Sie bitte auf die Wissenschaftlichkeit des Beitrages und die Einhaltung der Formatvorgaben, die auf der Seite genannt werden.

Ziel des Vorhabens ist es, einen umfangreichen Bestand an lexikalischen Einträgen zu Werken der Fantastik vorzulegen und somit Wissenschaftlern aus dem Bereich eine nützliche Datenbank für Recherchen zu bieten.

 

   

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